Vita

Dr. med. Dietrich Afanasjevs

Ausführlicher beruflicher Werdegang


Das Studium der Humanmedizin absolvierte ich an der Universität in Hamburg. Während dieser Zeit arbeitete ich über den Rahmen meiner Dissertation hinaus sechs Monate als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Herrn Prof. Dr. med. Kreysel an der Dermatologischen Universitätsklinik.

Mein Interesse für das Fach Chirurgie wurde bereits durch die mehrjährige studienbegleitende Tätigkeit als Pflegehelfer im chirurgischen Bereich des Allgemeinen Krankenhauses Barmbek in Hamburg geweckt.

Allgemeine und Plastische Chirurgie:
Ausbildung und Praxis in Hamburg und Lübeck

Nach Abschluss des Medizinstudiums an der Universität Hamburg begann ich meine chirurgische Weiterbildung in der I. Chirurgischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses Eilbek in Hamburg bei Herrn Dr. Giovannini. In seiner Abteilung hatte ich bereits das Gebiet Chirurgie im Rahmen des Praktischen Jahres absolviert.

Nach knapp dreijähriger Ausbildung, die turnusmäßig eine sechsmonatige Tätigkeit als Assistenzarzt in der Urologischen Abteilung des AK Eilbek bei Herrn Dr. Lantzius-Beninga einschloss, absolvierte ich meine Weiterbildungszeit im Teilgebiet Plastische Chirurgie an der Medizinischen Universität zu Lübeck bei Herrn Prof. Dr. Lösch.

Anschließend setzte ich meine Chirurgische Ausbildung im AK Eilbek fort und übernahm gleichzeitig den Aufbau des Funktionsbereiches Plastische Chirurgie. Zu meinen Aufgaben gehörte die Versorgung von Handverletzungen inkl. Mikrochirurgie und Weichgewebsdefektdeckungen bis zu schweren Extremitätenverletzungen mit mehrzeitigen Rekonstruktionen samt freiem mikrochirurgischem Gewebetransfer; Erweiterung der Mammachirurgie bei lococutanen Rezidiven, Rippenmetastasen und exulzerierten Tumoren inkl. Defektdeckung mittels myocutaner Lappen.

Darüber hinaus führte ich viele rekonstruktive handchirurgische Eingriffe inklusive Nerveninterponate und motorische Ersatzplastiken durch – inkl. Rheumachirurgie der Hände. Auch die Tumorchirurgie des Kopfes inkl. Defektdeckung mit lokalen Lappenplastiken, die Behandlung von Dekubitalulzera mit fascio- bzw. myocutanen Lappen gehörten zu meinem operativen Spektrum und die ästhetischen Operationen wie Otoplastiken, Mammareduktionsplastiken und Mammaaugmentationen sowie Brustrekonstruktionen mittels verschiedener Techniken inkl. Eigengewebstransfer.

Fachbereich Plastische Chirurgie:
Chirurgische und beratende Tätigkeiten als Oberarzt in Nittenau und Frankfurt

Am 1.10.1990 trat ich die Position des I. Oberarztes und Vertreters in der Abteilung für Plastische Chirurgie bei Frau Dr. Eisenmann-Klein in Nittenau an. Die Abteilung besaß die zweijährige und damit volle Weiterbildungsermächtigung im Teilgebiet Plastische Chirurgie. Schwerpunkt meiner Tätigkeit war die Erweiterung des Spektrums der Abteilung auf dem Gebiet der Handchirurgie und Wiederherstellungschirurgie. So versorgte ich größte Handverletzungen inkl. regelmäßiger Replantationen und konnte diese Operationen in die Ausbildung der Assistenzärzte integrieren. Defektdeckungen mit myocutanen Lappen und mikrochirurgischem freiem Gewebetransfer mit zwei parallel arbeitenden Teams konnte ich routinemäßig durchführen und in die Ausbildung aufnehmen.

Wegen der vielen Verpflichtungen von Frau Eisenmann-Klein oblag mir häufig die vertretungsweise Leitung der Abteilung und Ausbildung der Mitarbeiter. Die Abteilung verfügt über eine große plastisch-chirurgische Ambulanz, deren Leitung ich vertretungsweise ebenfalls häufig übernehmen musste. Ein Schwerpunkt der Abteilung lag in der Oberflächenchirurgie des Kopfes mit entsprechenden rekonstruktiven und ästhetischen Eingriffen – so operierten wir ca. 200 Lidstraffungen pro Jahr.

Im Bereich der Mammachirurgie war ich nach Besuch des Kurses in Brüssel an der Einführung der narbensparenden Mammareduktionsplastik nach Lejour beteiligt – bei knapp 200 Reduktionsplastiken pro Jahr ein richtungsweisender Schritt für die Abteilung. Schon als Leiter des Funktionsbereiches Plastische Chirurgie in der Abteilung von Herrn Dr. Giovannini habe ich Grundlagen, Operationstechniken und Nachbehandlungsrichtlinien an die Assistenten und übrigen Mitarbeiter weitergereicht.

Während der Jahre als Oberarzt in der Abteilung von Frau Eisenmann-Klein war ich maßgeblich an der Ausbildung der insgesamt neun Assistenzärzte und Ärzte im Praktikum beteiligt. Als stellvertretender Hygienebeauftragter gehörte die entsprechende Überwachung der durchgeführten Richtlinien und die Weiterbildung sämtlicher Mitarbeiter zu meinem Aufgabenbereich.

Im Juli 1993 wechselte ich zur Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Frankfurt, um meinen eigenen beruflichen Ambitionen zu folgen und als Oberarzt der Abteilung von Herrn Dr. Winkel meine Fähigkeiten auf dem Gebiet der traumatologischen und rekonstruktiven Handchirurgie und wiederherstellenden Plastischen Chirurgie einzubringen und zu vervollkommnen.
Die Abteilung verfügte über 35 Betten und deckte das gesamte Spektrum der Handchirurgie ab. Mein besonderes Interesse galt der zweizeitigen Streck- und Beugesehnenrekonstruktion inkl. der funktionellen Nachbehandlung, der Coriuminterpositionsarthroplastik und den Transfer von vaskularisiertem Knochen bei veralteten Kahnbeinpseudarthrosen und Lunatummalazie.

Die Deckungen der Weichgewebsdefekte – posttraumatisch mit und ohne Osteomyelitis gehörte zu unseren Aufgaben. Hier bestand eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Klemm als Leiter der Abteilung für Osteomyelitis. Bei diesen Patienten erarbeiteten wir neue Wege der Defektdeckungen mittels distal gestielter septocutaner und septosubcutaner Lappenplastiken an den unteren Extremitäten.

Die konsiliarische Betreuung der anderen Abteilungen und die Mitarbeit an der großen BG-Ambulanz auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie gehörten mit zu meinen Aufgaben als Vertreter. Abschließend sei noch auf meine gutachterliche Tätigkeit an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik hingewiesen.

Auf dem Boden einer fundierten allgemein-, unfall- und gefäßchirurgischen Ausbildung führte ich zahlreiche Eingriffe im Bereich der Plastischen Chirurgie inkl. Hand- und Wiederherstellungschirurgie durch.
Stand 1995: Von den insgesamt über 6.000 Eingriffen können über 4.500 dem Gebiet der Plastischen Chirurgie und von diesen ca. 2.200 der Handchirurgie zugeordnet werden.

Meine persönliche Fortbildung beinhaltete über den regelmäßigen Besuch von Kongressen, Seminaren und Kursen hinaus kontinuierliche Hospitationen in verschiedensten Abteilungen. Während der letzten Jahren besuchte ich mehrere Managementseminare, um meinen Führungsaufgaben noch professioneller gerecht werden zu können.

Mitgliedschaft

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)

http://www.dgpraec.de/

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